Die Welt

Das Zeitalter der Alten, Ewigen und Unsterblichen

Die Epoche der Schöpfung:

Es gibt Streit darüber ob man dieser Zeit nicht sogar ein eigenes Zeitalter zuordnen könnte, wo es doch noch keine Namensgeber zu diesem Zeitpunkt gab. Doch es ist unstrittig, dass vor den ersten Wesen durch die gemeinsame Anstrengung der Schöpfergötter eine Schöpfung von Ordnung (Erschaffung der Domäne der Götter/ Ordnung) und der Welt (Erschaffung der Domäne der “geordneten” Elemente) aus dem “Alles und Nichts” (jenseits aller Domänen) gab.

Die Epoche des Lebens:

Tanesh erschuf in der Ebene der Welt die Gärten der Götter mit den ersten Pflanzen und bevölkerte sie mit einfachen Wesen als Geschenk an ihre Schwestern und ihren Gemahl und dessen Brüder. Zusammen mit Tarash und seinen Bürdern wurden dann die ersten Namensgebenden Wesen erschaffen, als ihre Diener und Jünger, um die Gärten zu hegen und zu pflegen, damit sie sich daran erfreuen konnten, wann immer sie es wollten. Es waren unsterbliche Wesen der Luft und des Feuers: Die Herrschaftlichen Drachen Tarashs und Wesen des Wassers und der Erde: Die sanften Riesen der Tanesh. Diese majestätischen Wesen schritten über die Welt, huldigten allen Göttern und kümmerten sich um die Gärten.

Die Epoche des Zwists:

Doch Inesh war nicht zufrieden und läutete so die Epoche des Zwists und das Ende des ersten Zeitalters ein.
Die Zwerge behaupten sie wären von Hannumak in dieser Epoche heimlich erschaffen worden (und deswegen so klein, weil Hannumak nicht seinen Bruder Tarash und dessen Gemahlin Tanesh beschämen wollte, dass er so perfekte Wesen alleine aus dem Element Erde und ohne ihre Hilfe erschaffen konnte).
Die Zwerge sollten sich nach dem Willen Hannumaks nicht um die Gärten kümmern, sondern weiter die Struktur der Welt verändern, sie formen und vervollkommnen und mit dieser stetigen Veränderung Tanesh Schwester Inesh besänftigen. Doch zumindest diese Hoffnung erfüllte sich nicht, denn Inesh wandte sich stattdessen an Candra, welcher zuvor die Hege und Pflege der Tiere des Gartens überlassen worden war und nachdem sie darüber beratschlagt hatten, was sie gerne ändern würden, schufen sie den Hunger und den Durst und die Tiere begannen die Pflanzen in den Gärten zu fressen. Candra entwickelte dieses Konzept mit der Zeit weiter und schließlich begannen die Tiere sich auch untereinander zu bekämpfen und gar einander zu fressen. Der daraus resultierende Disput mit Tanesh und Tarash über den Missbrauch ihrer Gärten als Spielplatz für Verwüstung und der damit einhergehenden Vernichtung von Schöpfung ließ den Zwist zwischen den 3 Schwestern eskalieren und mündete in das nächste Zeitalter.

Das Zeitalter der Veränderung:

Die Epoche des Chaos:

Erbost über die Anschuldigungen und Beschimpfungen ihrer Schwester Tanesh Candra gegen sie aufgestachelt zu haben und ihr “alles” Kaputt zu machen ließ Inesh die Zügel schießen, um ihr zu zeigen was ‘Alles kaputt machen’ wirklich heißen würde:
Die Epoche des Chaos war geprägt von einem Kampf der Elemente, um ihren Platz in der Welt. Sie waren angestachelt und zum Teil sogar belebt worden von Inesh. Erdbeben erschütterten das Land, welches aufriss oder Gebirge erhob. Diese zerbarsten in Feuer oder versanken in den Fluten von Wasser, aufgepeitscht durch Stürme. Die Flammen wurden ihrerseits erstickt oder angefacht vom Wasser und Wind, loderten hoch und heiß und fraßen sich durch die Schöpfung. Das Chaos der Elemente formte und veränderte das Antlitz der Welt unablässig. Die Gärten der Götter wurden dabei völlig zerstört und Tanesh schöpfte verzweifelt überall dort neue Pflanzen, wo es einen Moment der Ruhe und Ordnung in dem Chaos gab, geschaffen und gehalten von ihrem Gefährten Tarash, welcher sich um Horte der Stabilität bemühte während er seinen Bruder Anuket dazu überreden versuchte sich gegen Inesh zu stellen und seine Kontrolle über die Elemente zurückzuverlangen und diese zu beruhigen. Als dieser schließlich einwilligte und es endlich schaffte die Elemente etwas zu beruhigen, ermöglichte dies schließlich Hannumak den Elementen wieder feste Plätze in der Welt zu erschaffen. Er erhob die Gebirge, um den Wind und das Wasser in Bahnen zu lenken und Senken für das Wasser, um sich zu sammeln. Am Ende schließlich schloss Anuket das Feuer, welches sich am längsten seinem Willen zu widersetzen suchte, unter den Bergen ein und verbannte die von Inesh und Candra geschaffene Elementare in eine von ihm, Hannumak, Tanesh und Tarash geschaffenen eigenen Ebene für die aufgestachelten, unbezähmbaren Elemente (Erschaffung der Domäne des Chaos). Tarash bat Annuket fortwährend über die Elemente zu wachen und ihr wildes Naturell und Temperament zu bezähmen. Er wollte die wilde Macht der Elemente, welche Anuket ursprünglich mit Candra und Ineshs Hilfe als Bausteine zur Erschaffung der Welt geschöpft hatte nicht wieder durch Inesh oder sonst wen auf die Welt und Schöpfung losgelassen sehen.

Die Epoche der Chimären:

Mit Anuket als Wächter konnte Inesh die verbleibenden Elemente der Welt kaum zu mehr als gelegentliches Aufbrausen bewegen und erneut wandte sie sich an Candra. Sie erschufen aus der vorhandenen Schöpfung aus Tieren, Namensgebern und gelegentlich sogar Elementen unzählige Chimären: Zerrissene Wesen mit ebenso zerrissenen Seelen und daher voller Wut und Pein: Zyklopen, Zentauren, Pegasi, Greife, Hippogreife, Harpien, Cerberi, Hydras, Lindwürmer, Mantikore, Phönixe, Djinne, Ifrits, Sphinxe, Lamien, Nagas, Medusen, Meerjungfrauen, Satyren, Nixen, Dryaden, Sirenen, Ents und weitere uns heute unbekannte Wesen stritten untereinander, fraßen die Tiere und griffen sogar die Drachen, Riesen und Zwerge an. So zwangen sie Tanesh, welche ihre Schöpfungen nicht aufgeben wollte, dazu immer weiter neue Wesen zu schöpfen, damit diese nicht gänzlich vernichtet wurden. Die Zwerge Hannumaks versteckten sich in dieser Zeit unter den Bergen und überstanden diese Zeit vor allem dank dieses Umstands, während die Drachen und Riesen in größerer Zahl dem Wüten der Chimären zum Opfer fielen. Tarash erkannte, dass Tanesh ihm nicht gegen Candra und Inesh helfen konnte und Anuket war mit dem Bändigen der Elemente beschäftigt. Nur mit Hannumak alleine an seiner Seite waren sie defakto an einem Patt angelangt. Sie konnten nicht alle möglichen Fronten zugleich vor der Wut der Schwestern seiner Gefährtin schützen und so schlug Tarash seinen Brüdern und den 3 Schwestern vor Regeln zu erlassen nach denen sie die Welt verändern dürften und jeder seinen Willen erhalten können sollte.

Die Epoche der Ersten Erhebung:

Während der Verhandlungen ebbte das Chaos ab, aber die Kämpfe der Chimären gegen den Rest der Schöpfung gingen unvermindert weiter. Noch viele weitere Drachen und Riesen fanden in dieser Zeit ihr Ende, aber die Zahl der Chimären sank noch stärker und schneller, da sie sich auch untereinander bekämpften, während die Götter mit den Verhandlungen beschäftigt waren. Die Verhandlungen führten schließlich zu einem Kompromiss: Inesh und Candra waren sich bewusst, dass Anuket und Tanesh einfach ihre Aufgaben liegen lassen könnten und gegen 4 würden sie nicht bestehen können und so willigten sie unter diesen über ihnen schwebenden Damokles Schwert schließlich ein. Es wurden die Naturgesetze erlassen und ein Wechselspiel der Elemente wurde eingeführt. Auch das Wetter wurde zu Anukets Aufgaben hinzugefügt, damit dieses das Antlitz der Welt verändern würde. Aber all dies sollte in wesentlich geordneteren Bahnen als zuvor geschehen.
Schließlich erhoben Sie die mächtige Riesin Alogrimonde zur Gottheit und beauftragten sie künftig jedem Wesen ein Schicksal, eine Geschichte, ein Ziel zuzuweisen. Die schwarze Drachin Tammuz wurde ebenso erhoben und beauftragt die Wesen nach Ablauf einer von Alogrimonde bestimmten Zeit abzuberufen, die Seelen in einem Totenreich einzusammeln und gereinigt von ihrem vorherigen Erfahrungen und Schicksal Tanesh zu überbringen für eine erneute Schöpfung. Sie wurde zur Herrin des Todes und die Ebene der Totenlande wurde für die Erfüllung ihrer Aufgabe erschaffen (Erschaffung der Domäne Tod) und schließlich wurde der stoische und pedantische Zwerg Pathor erhoben und zum Wächter über die Zeit und vereinbarten Abläufe wie Tag und Nacht und den Jahreszeiten bestimmt und mit der Einwilligung Aller in die Naturgesetze, Rollen und Aufgaben endete das Zeitalter der Veränderung und ein Neues begann.

Das Zeitalter des Strebens und der Anstrengungen:

Die Epoche der Neuordnung:

Mit der Epoche der Neuordnung kamen die Halblinge auf die Welt. Sie waren Klein, da Tanesh gesehen hatte wie gut die Zwerge im Gegensatz zu den Drachen und Riesen die vorherigen Kämpfe überstanden hatten. Sie sollten die Gärten der Götter wieder aufbauen und pflegen, während die temperamentvollen Drachen und die gutmütigen Riesen dabei halfen die Trümmer des Chaos zu beseitigen. Alle bestehenden und neu erschaffenden Wesen erhielten nun ein Schicksal und eine Zeitspanne genannt, um es zu erfüllen. Die Wesen arbeiteten Hand in Hand und machten die Welt zu einem schönen, harmonischen und friedlichen Ort nach den Plänen und Geschichten der Alogrimonde, welche noch unter den Eindrücken aus dem Zeitalter der Veränderung stand und friedliche, gutmütige Schicksale für die Wesen erfand. Die Schicksale waren zu dieser Zeit noch einfach und kaum miteinander verwoben. Als die Trümmer der Zerstörung beseitigt worden waren und die Wechselspiele der Elemente, das Wetter und der neue etablierte Kreislauf aus Schöpfung und Vernichtung der Wesen ihren Rhythmus gefunden hatten endete die Epoche der Neuordnung und ging in die Epoche der Harmonie über.

Die Epoche der Harmonie:

Wettkämpfe zwischen den Rassen, ein sportliches Messen ihrer Fähigkeiten und ein Wetteifern um die Erfüllung ihrer Schicksale sollten Candra und Inesh Kurzweil bieten und taten es eine Weile auch. Candra war recht zufrieden mit dem Kreislauf der Schöpfung und Zerstörung an der sie durch die Jagd auf andere Wesen, getrieben durch den Hunger ihren hohen Anteil hatte. Die Zwerge bauten indes unvergleichliche Städte und Bauwerke, welche teilweise bis in das aktuelle Zeitalter hinein Bestand hatten und ihresgleichen suchen. Es waren die schönsten und herrlichsten Städte, Tempel und Statuen über und unter der Oberfläche und erfreuten Hannumak und wenn auch dieses Zeitalter seinen Teil an Zwist, Kämpfen und Wettstreit, um die Erfüllung von Zielen und Schicksalen kannte, war es doch sehr Friedlich da jedes Wesen und jeder Namensgeber sein Schicksal kannte und verfolgte. Tarash erfreute sich an den Regeln, die eine gewisse Ordnung der Unordnung darstellten.
Doch Ineshs Unzufriedenheit wuchs mit der Zeit und ebenso Taneshs. Die eine beklagte den Mangel an Zufall und Ungewissheit und zu viel an Plan und Struktur, die Andere war zu sehr mit dem Schöpfen neuer Wesen aus den Seelen beschäftigt, welche Tammuz ihr nach Ablauf ihrer Lebensspannen brachte, als dass sie sich an dem Erfreuen konnte, was sie geschöpft hatte.

Die Epoche der Zweiten Erhebung:

Um einen erneuten Streit und einer Eskalation zuvorzukommen rief Tarash die Schöpfergötter und die Ersterhobenen zusammen, um eine Lösung zu finden. In dieser Epoche setzte die Schöpfung aus. Die Wesen welche ihr Schicksal erfüllt hatten waren ohne Antrieb und Lebenssinn und saßen nur herum und warteten auf den Richtspruch der Götter. Wesen, dessen Zeitspannen abgelaufen waren, lagen für diese Zeit im endlosen Sterben, da Tammuz zu beschäftigt war ihre Seelen zu holen. Selbst der Ablauf von Tag und Nacht und das Wetter spielten verrückt, während die Götter in Klausur waren, da die Elemente nicht länger von Anuket bewacht wurden und die Abläufe nicht länger durch Pathors leitende Hand sichergestellt wurden.
Tarash schlug vor, den fröhlichen und der Tanesh treuen Halbling Libos zum Gott zu erheben und ihm die Aufgabe zu geben den Wesen positive Gefühle, wie die Liebe zu bringen und zusammen mit dem, ebenso zum Gott erhobenen und der Inesh gewogenem, roten Drachen Azroth. Letzterem wurde die Aufgabe gegeben die negative Gefühle, Unruhe und den Samen der Rebellion zu bringen. Zusammen brachten sie den Wesen, wie den Namengebern, so Motivation und Antrieb über das ihnen bekannte Schicksal hinaus. Inesh würde darüber hinaus an einigen Schicksalspunkten durch den Zufall beeinflussen dürfen, welchen Lebensweg die Namensgeber nehmen und welchen Gefühlen sie nachgeben würden. Die Schicksale der Namensgeber mussten dafür auf einer gewissen Art verwobenen und Komplexer werden, damit sie sich kreuzen und Gegenseitig beeinflussen konnten. Zudem verfügte Tarash, dass die neuerschaffenen Namensgeber ihr Schicksal und ihre Lebenszeitspanne nicht mehr kennen dürften. Und so wurden die Domänen des Lichts/ Träume für die guten Gefühle und Empfindungen, das positive Abbild der Welt und die Domäne der Schatten für die schlechten Gefühle und Empfindungen, das negative Abbild der Welt erschaffen – durch das die Seelen der Toten wandern mussten um von ihren Erinnerungen gereinigt zu werden.
Die Einführung der Gefühle veränderte die Wesen und die letzten, wenigen Chimären: Einige wurden eher Bösartig, andere Liebestoll oder gar Mitfühlend. Die Wesen pflanzten sich nun aus niederen Trieben oder geboren aus Liebe fort und so wurde die Selbst-Schöpfung Teil der Welt. Die Gefühle und die Ungewissheit aber überwältigten und überforderten die Namensgeber und das Zeitalter des Strebens und der Anstrengungen machte Platz für das nächste Zeitalter. Doch auch auf die Götter sollten überraschenderweise diese neuen Konzepte ihre Auswirkungen zeigen.

Das Zeitalter der Triebe und Unwissenheit:

Die Epoche der Unruhe:

Mit dem neuen Zeitalter kamen die von ihren Emotionen stark beeinflussten Menschen auf. Sie vermehrten sich schneller als die anderen Rassen und lebten Schnell und Wild. Sie nahmen mehr und mehr Platz ein und die Unbekümmertheit bezüglich ihrer festgelegten, aber ihnen unbekannten Schicksale machte sie gegenüber den anderen Namensgebern rücksichtslos. Sie zertrampelten die Ordnung, spuckten auf ihr unbekanntes Schicksal und damit die Pläne der Göttin Alogrimonde und waren komplett Geschöpfe ihrer widerstreitenden Emotionen und damit von Azroth und Libos.
Zu dieser Zeit machte Pathor Alogrimonde auf einen Riesen aufmerksam, welcher über sein eigenes Schicksal und das Schicksal der Welt nachgrübelte und der versuchte zu ergründen, ob und wie man das eigene Schicksal oder sogar das Schicksal seiner ganzen Rasse herausfinden könnte. Seine Hoffnung war es in dieser Zeit der Unruhe, die Namensgeber wieder auf den Weg des Friedens und der Sicherheit zu führen. Ihre Neugier, geweckt durch Pathor, ließ sie den Riesen in ihrer alten Gestalt aufsuchen, ohne dass er sie erkannte. Sie erzählten sich Geschichten aus vergangenen Zeitaltern und Philosophierten über den Sinn des Lebens und schließlich lag sie bei ihm und sie zeugten den Halbgott Nostradamos. Nostradamos wurde der Erste der Seher und Propheten, der die Schicksale der Namensgeber in ihrem Blut lesen konnte und ihm folgten weitere, die den Namensgebern Hoffnung und Richtung geben sollten indem sie ihnen kleine Teile ihres Schicksals zu enthüllen vermochten.
Währenddessen rebellierten, angestachelt von Azroth und Candra die Menschen gegen die Götter und die Vormundschaft der älteren Rassen und der Friede zwischen den Rassen endete und damit auch die Epoche der Unruhe.

Die Epoche der Kriege:

Die anderen Namensgeber erhoben sich, um die Emporkömmlinge, welche den Göttern trotzten in ihre Schranken zu weisen. Doch da die Menschen sich so viel schneller ausbreiteten, konnten sie viel besser die Verluste in den Kriegen ausgleichen. Erneut wurden die Gärten der Götter zerstört und Krieg, Leid und Schmerz zum ständigen Begleiter aller Namensgeber. Die großartigen Tempel und Städte des vorherigen Zeitalters brannten und wurden teilweise in Ruinen gelegt, während die Zwerge erneut die Oberfläche aufgaben und sich in ihre Befestigungen unter den Bergen zurückzogen. Die Kriege forderten einen unglaublichen Blutzoll unter den Namensgebern und wurden das ganze Zeitalter lang nie wirklich beigelegt. Doch die Allianz der anderen Namensgebenden Rassen zerbrach unter ihren Verlusten und den, auch für sie neuen, Trieben und Gelüsten und läutete damit eine weitere Epoche ein.

Die Epoche der Gelüste und des Verrats:

Zu Beginn der Epoche der Gelüste und des Verrats, warb Libos um Inesh indem er sich ihrer letzten Chimären ebenso annahm wie den Namensgebern. Sie kamen zusammen und es heißt, dass er sie anschließend in einem kleinen, feucht-fröhlichen Glücksspiel besiegte bei dem er seine eigene Göttlichkeit als Einsatz setzte gegen ihr geheimes Wissen um das Zeitalter der Veränderung. Aus Ihrer Verbindung ging die Niedere Göttin Larianna hervor. Sie wurde geprägt und gezeugt unter Zeichen des Glückspiels und dem Tollkühnen Wagemut ihres Vaters und wandelt seitdem als Schutzherrin der Spieler und Tollkühnen über die Welt.

Jede namensgebende Rasse wurde durch die von Libos und Azroth erschaffenen Triebe anders beeinflusst und verändert. Der Trieb der Zwerge richtete sich auf die Edelsteine und Erze unter der Erde und sie wurden zu den Bergleuten, die sie nun sind. Die Halblinge wurden in den Kriegen fast gänzlich ausgelöscht, wären sie nicht von Libos auf eine Insel gerettet und selbige von Anuket mit tosenden Ozeanen beschützt worden. Sie fanden die Erfüllung ihrer Triebe im Essen und entwickelten in dieser Epoche ihren legendären Hunger und Stoffwechsel. Den Chimären galt die besondere Aufmerksamkeit Libos’ und einige wie z.B. Satyre, Nymphen, Dryaden und Nixen, welche durch sein Wissen um die Geheimnisse der Inesh fast gänzlich zu seinen Geschöpfen wurden, wurden so sehr von den fleischlichen Verlangen und Vergnügungen vereinnahmt, dass sie lernten sich durch den Paarungsakt mit anderen Namensgebern zu ernähren. Doch die Wildesten und Widerspenstigsten folgten eher Azroths Antrieben und er konnte sie nicht bezirzen. So warb Libos schließlich um Candra, welche neben Inesh ihren Anteil an der Schöpfung der Chimären gehabt hatte. Sie verlangte von ihm, dass er sie erst in einem Wettkampf besiegen müsse, wenn er ihre Gunst und ihr Wissen aus dem Zeitalter der Veränderung haben wolle. Er wusste, dass er Candra natürlich nicht in einem Wettkampf besiegen könnte und so suchte er Hilfe bei Azroth, welcher ihm helfen sollte Candras Wettstreit zu gewinnen. Azroth erdachte eine List und so gewann Libos letztendlich doch. Aus ihrer Vereinigung entstand der Niedere Gott Valerian, welcher für Libos jene Chimären kontrollieren und hüten sollte, die sich nicht von Libos selbst hatten bezirzen lassen und der damit auch in Azroths Gefilden wildert, was dieser Libos etwas krum nimmt.
Die Riesen hingegen zogen sich jener Zeit in die hohen Berge und ins ewige Eis zurück. Ihrem inneren Hunger und Bedürfnis nach Ruhe und Einsamkeit folgend. Den Drachen gelüstete es nach Wissen und Gold was sie wieder in direkten Konflikt mit den Zwergen brachte und die Menschen nach Macht und Rache was dazu führte, dass die Armee der Menschen in mehrere Teile zerbrach, welche sich untereinander um die absolute Macht bekriegten. Diese Kriege dauerten an bis die einfache, schwache Bevölkerung der Menschen das Leid und die Kriege beenden wollte und sich in ihrer Not an die Götter wendete. Sie flehten die Götter an die kriegerische Natur der Menschen zu zügeln und versprachen den Weisungen der Göttern künftig zu folgen, wenn sie ihnen nur Gehör schenken würden. Tanesh ließ sich von ihrem Flehen erweichen und wandte sich an Tarash, um um Gnade und eine Lösung für die Menschen zu ersuchen. Sie schufen eine neue Ebene in der sie heimlich die zuvor zerstörten Gärten der Götter anlegte (Erschaffung der Domäne des Lebens), um sie vor einer erneuten Zerstörung durch die Namensgeber zu schützen und führte schließlich Tarash in ihren blühenden Garten in der Celestrischen Ebene, um ihn dort zu verführen. Es geschah bei dieser Gelegenheit, dass Tarash und Tanesh den Geringeren Gott Bergath zeugten und sie schufen die Engel, um die Gärten zu pflegen und zu schützen und sie machten Bregath zum Herren dieser Ebene und Wächter der Gärten der Götter.
Danach brachte Tarash den Namensgebern den Adel, die Hierarchie, die ersten Gesetze und das Werkzeug der Gesetzgebung. Er erhob den mitfühlendsten, ehrenvollsten und stärksten Krieger der Menschen zum Gott und beauftragte ihn über die Welt, die Gesetze und alle Wesen zu wachen und selbige vor Entgleisungen aller Art zu schützen.
Die Menschen versprachen in ihrer Dankbarkeit im Gegenzug den Göttern immerdar zu huldigen und es bildete sich das Priestertum mit den Priestern als erste Diener und Sprachrohre der Götter.
Um die Verbreitung des Wortes und der Gesetze zu ermöglichen, brachte Pathor die Gabe der Schrift zu den Namensgebern. Dann schlugen Pathor und Hannumak Libos die Schaffung der schönen Künste vor, um auch beständige Werke der Freude und Geschichten über den Augenblick hinaus zu erschaffen.
Inesh hingegen überredete Azroth die Auflehnung gegen Hierarchie und die Ordnung Tarashs zu den Trieben der Namensgeber hinzuzufügen und sie nach Selbstbestimmung über das Schicksal streben zu lassen. Doch um sich gegen das festgeschriebene Schicksal erheben zu können, würden die Namensgeber ein mächtiges Werkzeug benötigen. Azroth wollte die Träume eines Namensgeber nicht länger nur als mächtige Motivation, sondern auch zur Quelle eigener, echter Schaffenskraft erheben und zur Magie ausbauen, doch dafür müssten sie ihnen ermöglichen durch die Domänen/ Ebenen hindurch zu greifen und ihnen Zugang zu den Quellen der Göttlichen Macht geben und sie planten eine List. Azroth überzeugte die Götter, dass die Menschen Motivation und Antrieb durch Träume erhalten sollten, indem die Namensgeber während ihres Schlafs gefahrlos die Domänen der Schatten und des Lichts bereisen würden, gefüllt mit ihren nahezu unbegrenzten Vorrat an Freude und Erfolgen sowie Ängsten und Gefahren aus der ganzen chaotischen Vielfalt der Inesh. Tarash stimmte begeistert zu in der Hoffnung, dass Inesh sich in diesen Chaotischen Domänen würde voll austoben können ohne wirklichen Schaden anzurichten und so weichten sie die Grenzen der Domänen etwas auf und ermöglichten den Namensgebern sie im Schlaf zu besuchen. Sie brauchten nun noch einen Wächter und Führer für diese Domänen und so legte sich Inesh zu Azroth und sie zeugten den Niederen Gott Dormiath und sie zeugten Zwillinge. Dormiaths Zwillingsschwester Mia-Math wollte aber als Zweitgeborene nicht die Hüterin der Schatten, sondern wie ihr Bruder lieber die der Träume sein. Aber Ihre Eltern hatten keine andere Aufgabe für sie und so zieht sie seitdem verbittert durch die Welt und versucht sich durch Lügen und Phantasien selbst zu täuschen und von ihrer Verbitterung abzulenken. Sie fand unter den Namensgebern etliche, die das gleiche Schicksal erleiden und so wurde sie die Schutzpatronin, der Verbitterten, der Lügner, Täuscher, Tagträumer und Verlierer, während ihr Bruder von seinem Vater Azroth zum Hüter des Schlafs und der Träume ernannt wurde. Doch die Namensgeber erhielten nicht nur Zugang zur Ebenen des Lichts und des Schattens, sondern durch die Fähigkeit im Schlaf die Ebene der Träume zu bereisen auch die Möglichkeit darüber hinaus zu greifen und damit auch auf die Schöpfungskraft der Götter selbst, wenn auch in einer abgeschwächten und gefilterten Form und die Magie hatte ihren Weg in die Welt gefunden.
Azroth hatte vorhergesehen, dass sich damit auch die theoretische Möglichkeit ergab, dass die Namensgeber ihre Ebene verlassen könnten, um auch alle anderen Ebenen zu bereisen. Dormiath sollte deshalb auch verhindern, dass die Namensgeber zu tief in die Domänen hineinreisen würden und sie deshalb sicher dort geleiten, um sie von den Ebenen/ Domänen dahinter fern zu halten.
Doch um die Verwendung der Magie durch die Namensgeber zu ermöglichen war die Hilfe weiterer Götter nötig und so waren an diesem Plan schließlich Inesh, Azroth, Pathor und Hannumak beteiligt. Inesh und Azroth erreichten es so mit deren Hilfe Ihr geheimes Ziel: ‘ein Werkzeug gegen das Schicksal’ zu erschaffen und ließen Hannumak und Pathor das Handwerk und das Wissen der Magie als dieses Werkzeug zu den Namensgebern bringen – vermutlich sogar mit den allerbesten Absichten.
Und das Zeitalter der Triebe und Unwissenheit endete mit dem heimtückischen Verrat dieser 4 an Tarashs gewollter Ordnung.
Da Inesh während der Erschaffung der Träume (und Alpträume) auch Hannumak schöne Augen machte, um ihn in ihre Machenschaften hineinzuziehen, erwachten Candras Jagdinstinkte. Ihre Lust auf einen eigenen Gefährten unter den Schöpfergöttern und auch ihr Neid auf ihre Schwester Inesh taten ihr Übriges. Immerhin hatte Inesh schon bei Anuket gelegen und Tarash bei Tanesh. Der wilden Candra gefiel der kräftige, aber ruhige Hannumak als ein guter und würdiger Gefährte und so warb sie wild und heißblütig um ihn, bis er schließlich ihrem Werben nachgab. Doch sie hatten und haben, im Gegensatz zu den anderen Schöpfergöttern, keine Pläne für ihren aus dieser Verbindung hervorgegangenen Nachwuchs Aldros. Der mächtige Geringere Gott Aldros bereist seitdem als einziger Geringerer Gott die Welt, und facht in den Herzen der Händler die Gier und den Ehrgeiz der beste und reichste Händler zu werden an. Seine Hoffnung ist es, dass die so von ihm erschaffene Verbindung aus verstärkten Handel und Wettbewerb seine beiden Eltern Stolz auf ihn machen würden.

Das Zeitalter der Rebellion und Magie

Die Epoche der Lehrmeister:

Nachdem Libos bei Candra gelegen hatte ging er zu Alogrimonde, die Mitleid mit dem zerrissen, wilden Wesen der Chimären hatte und ihnen ein eigenes, besonderes Schicksal schreiben wollte. Aber dafür musste sie alle ihre Geheimnisse kennen und er enthüllte sie ihr, nun da er sie von Inesh und Candra erhalten hatte. Libos gab Alogrimonde nicht nur dieses Wissen sondern auch das Versprechen der Ehe, da er sie von allen Göttinnen am meisten liebte und begehrte und als sie bei einander lagen zeugten sie die Untergöttin Rachel, welche seitdem als Schutzpatronin der Liebe und der Ehe gilt.
Währenddessen hielt die Magie Einzug in die Welt und verbreitete sich langsam unter den Namensgebern, wenn auch nicht alle davon im gleichen Maße Gebrauch machen konnten. Mit dem neuen Zeitalter kamen auch die Elfen auf. Sie sind ein Volk der Magie und jedem Elf ist dessen Handhabung in die Wiege gelegt. Die Elfen waren vermutlich durch die Magie langlebiger als die meisten anderen Völker, dafür aber weniger fruchtbar und so breiteten sie sich nur langsam aus. Sie mischten sich unter die Namensgeber und wandelten schon bald unter Ihnen als geschätzte Meister und Lehrer dieses neuen Handwerks. Doch auch die Elfen wurden immer Zahlreicher, auch Ihnen stieg Ihre hohe Position in der Gesellschaft zu Kopf und so begannen die ersten Reibereien zwischen den rasch wachsenden Menschenreichen und den Elfenmagiern welche in ihnen lebten. Dies ging schließlich so weit, dass die Elfen aufhörten anderen Namensgebern den Umgang der Magie zu lehren und begannen Ihr Wissen eifersüchtig hüteten und die Epoche der Lehrmeister endete.
Azroth hingegen machte sich sorgen zu dieser Zeit, dass durch die unbewachte Ebene der Schatten auch dahinter leichter erreichbar wären. Und um auch die tierferen Ebenen des Tods und des Chaos auf jener Seite der Welt vor unvorsichtigen Magiebenutzern absichern, wandte er sich an Tammuz und bat sie mit ihm ein Kind zu zeugen, welches dann über die Ebene der Schatten wachen sollte. Tammuz sah die Notwendigkeit und willigte ein. Sie erhielt als Dank von Azroth eine Chimäre als Wächter der Totenreiche: Einen riesigen Kerberus. Auch schuf er mit Tammuz zusammen im Zentrum der Totenlande einen mächtigen, magischen See der Verzweiflung und Verdammung, der seitdem als weiteres, letztes Hindernis die auf ihm gelegene Insel mit der Halle der Seelen schützt. In der Halle der Seelen richtet und reinigt Tammuz die Seelen der Toten und dort warten sie dann darauf zurück in den Kreislauf des Lebens zu gelangen. Tammuz beauftragte daraufhin die verdammungswürdigste Seele, deren Taten und Namen sie dem Vergessen übergeben hatte, dazu auf ewig auf diesem See als Fährmann zu dienen ohne selbst jemals in den Kreislauf der Seelen zurückkehren zu dürfen. Wer er oder sie war und was diese Seele getan hatte ist wenn es überhaupt noch spuren davon gibt, dann nur noch Tammuz selbst bekannt.
Die von Azroth und ihr gezeugte Untergöttin Eschgal hingegen wurde wie geplant zur Hüterin und Wächterin der Schatten. Eschgal wacht seitdem in der ihrer Mutter eigenen unbarmherzigen und tödlicher Art, über die Ebene der Schatten und nur Ihren treuesten Dienern ist der körperliche Zugang zu den Schatten erlaubt. Eifersüchtig über diese Gunst wachend, jagen und töten sie jeden Eindringling den sie finden können, der je unbefugt in ihre Ebene eindringt.

Die Epoche der Kriegsmagie:

Die Zahl der Menschen stieg immer rasanter an, der Platz wurde wieder knapper und brachte weitere Konflikte zwischen den verschiedenen Menschenreichen. Doch diese beschränkten sich nicht nur auf die Menschen sondern führte auch zu Streit mit anderen Namensgebern und den Elfen, welche begonnen hatten sich von den anderen Namensgebern abzusondern und versuchten ein eigenes Reich zu errichten. Es gipfelte in einem ersten Krieg zwischen einem Menschenreich und den Elfen, welchen die Elfen durch ihre Magie gewannen und so Ihr erstes Elfenreich begründeten. Doch Anstatt es dabei zu belassen wurden immer wieder Menschenreiche von den Elfen überfallen und unterworfen. Sie hatten in den Menschen, welche nicht nur eine kriegerische Rasse, sondern auch noch fruchtbar und recht Magiebegabt waren, die größte Gefahr für ihre Dominanz erkannt. Und so eroberten sie Menschenreich um Menschenreich mit ihrer Magie. Als die Elfen schließlich die zerstrittenen Menschenreiche besiegt hatten und die Menschen ihnen als Sklaven dienten, endete diese Epoche.

Die Epoche der Dekadenz:

Es wird gestritten, ob diese eine eigene Epoche ist oder noch zur Epoche der Kriegsmagie gehören sollte, zumal es die Teilung der Zeitalter in je 3 Epochen durchbricht. Doch die Mehrheit der Gelehrten trennt die Epoche des Kriegs und der darauffolgenden langen Phase des trügerischen Friedens. Diese Epoche war geprägt von der absoluten Dominanz des langlebigen und langsam wachsenden Elfenvolks, während die Menschen ihnen als Sklaven dienten. Schließlich dienten sie sogar auch als Fußsoldaten und übernahmen die gefahrvollen Aufgaben der Landesverteidigung und des Krieges. Doch trotz der verschiedenen Scharmützel gegen einzelne Zwergen Reiche und verschiedene Chimären war es eine recht friedvolle Zeit. Besonders nachdem sie die Zwerge durch einen Vertrag, erpresst durch eine Armee vor den Toren ihrer Festungen, zwangen der Magie für immer abzusagen und sich je gegen sie zu erheben. Und obwohl die Zwerge für die Magie sowieso nicht besonders viel Veranlagung zeigten, heißt es, dass die stolzen Zwerge deshalb den Elfen bis heute Grollen. Die Elfen indes errichteten Magische Orte und schufen Relikte unvergleichlicher Macht während ihre erfahrensten Magier aus den Zeiten der Kriege langsam verstarben und dekadenteren und friedlicheren Fraktionen im Elfenvolk Platz machten und sie sich von der Kriegsmagie abwandten, hin zu anderen, kunstvolleren Anwendungen und Formen der Magie.
Die Zahl der Menschen stetig in diesen ruhigen Zeiten wieder rasch an und mit der besonderen Hingabe und Verbindung der Menschen mit den Göttern sollten die Menschen bald schon Zugang zu einer neuen und eigenen Form der Magie im Kampf gegen die selbstgefälligen Elfen erhalten.
Unter Herons Führung, trafen sich Tarash, welcher zornig war, dass seine den Menschen gegebene Ordnung von den Elfen überworfen worden war und Azroth, in dessen Natur die Rebellion liegt mit Inesh und Candra, welche den Menschen ob ihrer chaotischen und kriegerischen Natur gewogen waren und wollten den Priestern direkteren Zugang zu den Quellen Göttlicher Macht geben und noch wichtiger: Ihnen bei der Kontrolle dieser Macht helfen. Doch sie waren unsicher ob und wie sie dies am besten Bewerkstelligen sollten, denn der stoische und dickköpfige Pathor hatte kein Interesse daran und weigerte sich ihnen zu helfen. Er wollte sich selbst und auch die Anderen nicht mit ‘Gebrabbel’ der Namensgeber in seinen Aufgaben stören lassen und schon gar nicht göttliche Macht in sie lenken, um durch sie hindurch ‘Göttliche Wunder’ zu wirken.
Tarash erzählte seiner Gefährtin Tanesh von Pathors Weigerung und ihren Plänen für die Priester. Tanesh fasste einen Plan und verführte daraufhin Pathor, was diesen in helle Aufregung stürzte, da er den Zorn des Tarash fürchtete. Tanesh versprach ihn zu beschützen, wenn er ihr bei ihrem Plan helfen würde und herausfände wie man Namensgeber Wunder wirken lassen könnte. Er sollte auch der von ihnen gezeugten Niederen Göttin Beth das Wissen und die Aufgabe übertragen um durch sie exklusive, für die anderen Götter unhörbare, Verbindungen zwischen einem Priester und seinem Gott in Gebet zu schaffen durch die diese dann auch geliehene Macht senden könnten. Sie betonte, dass sich damit das störende ‘Gebrabbel’ in Rahmen halten sollte und Pathor gefiel ihr Plan und die Epoche der Wunder begann. Beth wurde als stärkste Niedere Göttin, da sie aus der einzigen Verbindung zwischen einem Schöpfergott und einem Ersterhobenen entstammte, zur mächtigen Schutzherrin der Gebete und des Priestertums und später der Kirche des Glaubens.

Die Epoche der Wunder:

Unter der gemeinsamen Führung Ihrer Priester und ihren Adligen erhoben sich die Menschen gegen die Elfen. Die Rebellion begann vor gut 200 Jahren zuerst zaghaft. Zu Anfang befreiten sich nur wenige Aufständische aus dem sicheren Griff der Elfen, welche von der Macht der Priester und der wenigen Magiern unter den Menschen überrascht worden waren. Jahrzehntelang wütete der darauffolgende Krieg bis das erste Menschenreich gesichert war und die Elfen sich geschlagen zurückzogen, um ihre Hochzivilisation zu schützen und Atem zu schöpfen. Eine brüchige Waffenruhe begann, welche aber von gelegentlich aufflammenden Kämpfen immer wieder unterbrochen wurde.
Die Zeit nutzten sowohl die Menschen als auch die Elfen, um die Möglichkeiten der Magie neben der Kriegsmagie weiter auszuloten und fanden unter anderem auch Wege zu den anderen Ebenen: Den Ebenen der Lichts, der Schatten und der Totenlande und letztlich sogar der Elementarebenen (Chaos) und nutzten sie für Beschwörungen im Krieg gegen ihren unbarmherzigen Feind.
Die Zwerge hielten sich an den Vertrag und griffen nicht direkt in die Kriege ein, aber sie Handelten exklusiv mit den Menschen und lieferten Waffen und Rüstungen exzellenter Qualität. Das Schicksal der Elfen war besiegelt, denn die Zahl der Elfen wurde durch die fortwährenden Konflikte immer geringer, während die Menschen gediehen und ihre Zahl und Kampfkraft wuchs. Schließlich hoben die Elfen vor gut 60 Jahren zu einem letzten, verzweifelten Versuch an die Menschen erneut zu unterwerfen und ihr Heer wurde in dieser letzten Schlacht vernichtend geschlagen. Die Vorherrschaft der Elfen war gebrochen, das Blatt hatte sich endgültig gewendet und die Epoche der Wunder endete.

Die Epoche der Zeitenwende / Das Zerbrochene Zeitalter:

Die Menschen hatten die Elfen endgültig besiegt und aus den ehemaligen Herrschern waren nun ihrerseits Diener und Sklaven geworden. Doch kündigten 3 Zeichen vom Ende des Zeitalters und kündigten den Beginn eines Neuen an. Als Erstes waren nun mal die 3 Epochen des Letzten Zeitalters beendet und bisher begann damit immer ein neues Zeitalter. Zum Zweiten kamen mit den Orks, Trollen, Ogern, Goblins und Kobolden gleich mehrere Unterarten einer neuen Namensgebenden Rasse, den Goblinoiden, auf und zum Dritten kam es zum ersten Mal seit den Chimären zu Mischwesen/ Halbblütern: Halbelfen waren während des letzten Kriegs und danach gezeugt worden, wo keine hätten gezeugt werden dürfen und zuvor auch nicht gezeugt worden waren.
Die Priester der Inesh und auch der Candra wiesen alle Schuld von sich und ihren Göttern, die als erste in Verdacht gerieten diese Abweichungen in einer Rasse und Vermischungen zwischen den Rassen ermöglicht zu haben. Doch es darf vermutet werden, dass es noch zum größeren Plan für das nächste Zeitalter gehörte. Doch zu allem Unglück vermehrten sich darüber hinaus die Goblinoiden sogar noch schneller als Menschen, hatten ebenso Zugang zur Magie und den verschiedenen Ebenen. Und sie handelten offenbar mit den Wesen, Geistern und Schatten darin, welche sie mit Macht ausstatteten. Den anderen Namensgebern und wohl auch den meisten Göttern war vorher gar nicht bewusst gewesen, dass es Wesen und Namensgeber gab, welche wohl absichtlich oder zufällig in die anderen Ebenen gewechselt hatten und sich dort fast unbeobachtet und unkontrolliert vermehrt und entwickelt hatten. Natürlich war es den Göttern klar, dass die Traumebene und Schattenebenen besucht und gelegentlich sogar durchquert worden waren auf den Weg zu den dahintergelegenen, anderen Ebenen – Aber nicht, dass sich dort einige Wesen und Namensgeber niedergelassen und entwickelt hatten. So lebten in der Schattenebene nun Chimären ähnliche Alpe, welche sich von der Furcht der Träumenden ernährten und in der Ebene des Lichts Traumgeister welche sich von den Gefühlen der Freude ernährten. Alleine dieser Umstand richtete die Aufmerksamkeit und den Verdacht auf Libos und Azroth, welche ihre Hände in Unschuld wuschen und Unwissenheit vorschürzten.
Auf der Ebene der Schatten wurden zudem belebte Schatten der Namensgeber und Wesen der Schöpfung gefunden, welche gelegentlich sehr ähnliche und ebenso oft sehr verzerrte Abbilder ihrer Vorbilder waren. Die Verzerrten waren unter mitunter extrem Grausig und ihr Charakter unvorstellbar Grausam. Es wird gemutmaßt, dass sie die Erfahrungsreste, der Abschaum, von verstorbenen Seelen sind, die nach ihrer Reinigung durch Eschgal irgendwie Belebt wurden und dann der Vernichtung und dem Vergessen entgingen oder entkommen waren. Sie suchten offenbar einen Weg zurück in die Welt und waren gefangen zwischen den Totenreichen und der Welt. Vielleicht waren unter ihnen sogar verkümmerte Seelen, die der Fährmann nicht übergesetzt hatte und die irgendwie einen Weg aus den Totenlanden heraus in die der Schatten gefunden hatten.
Es ist bekannt, dass die Totenlande von den Abgewiesenen und von den gereinigten, wartenden Seelen und Geistern belebt ist. Ebenso wie bekannt ist, dass die Engel in den Celestrischen Ebenen die Gärten der Götter pflegten und die Elementare und Elementargeister die Ebene der Elemente/ Chaos’ bewohnen. Doch alle Grenzen der Ebenen sind durchlässig geworden für jene, die die Magie richtig zu nutzen wussten und so kam es vermehrt zu Grenzgängern zwischen den Ebenen, zu Vermischungen und Veränderungen der Wesen mit Hilfe der Magie und der Besiedlung, der zuvor eher unbewohnteren Ebenen.
Und die Goblinoiden hatten nun begonnen Pakte mit diesen Wesen zu schließen und für ihre Kraft und Hilfe halfen sie den Wesen dabei Einfluss auf die Welt zu nehmen. Denn es scheint, dass es relativ einfach ist von der Welt der Namensgeber in die anderen Ebenen und zurück zu wechseln, aber es wohl fast unmöglich ist dies von der anderen Seite aus zu tun, wenn man nicht selbst zur Ebene die Welt gehört und so brauchten die Wesen Hilfe auf der Ebene der Welt.
Einen Pakt mit Wesen der Magie und Macht zu schließen fand während des folgenden Krieges mit den Goblinoiden auch schnell Anhänger unter jenen, welche selber nicht über die Gabe der Magie verfügten. Doch die Wesen der anderen Ebenen haben eigene Ziele und Motivationen und so war ein Handel mit Ihnen immer auch eine Verpflichtung auch für deren Ziele und Motivationen zu arbeiten.
Die Goblinoiden hatten sich im Schatten des Elfen-Menschenkrieges gut auf diesen Krieg vorbereitet und drohten nun die erst jüngst erfolgreich befreiten Menschenreiche gleich wieder zu unterwerfen. Fest in ihrem Glauben und voller Hoffnung wandten die Priester sich an die Götter um Hilfe und Anleitung. Alogrimonde sandte ihnen das Orakel und eine Prophezeiung, welche zur Führung und als Leitfaden dienen und durch dessen Erfüllung der Übergang und Beginn des von den Göttern geplanten, neuen Zeitalters markiert werden sollte. Doch zu dieser Zeit waren vermutlich durch eine Beschwörung und Öffnung von der Ebene der Elementare aus die Pforten zu den Sphären des Alles und Nichts und damit zu den Dämonen geöffnet worden und diese verdarben und korrumpierten dann alle, welche sich mit ihnen abgaben: Namensgeber, wie die Wesen auf den anderen Ebenen gleichermaßen. Magier und Paktierer zugleich liefen in Scharen zu diesen mächtigen Wesen über, welche nun die Götter selbst herausfordern. Wer oder Was diese vermutete, erste Beschwörung auf der für Namensgeber sehr gefährlichen und überaus tödlichen Ebene des Chaos/ Elemente vollzogen hatte ist Gegenstand vieler Gerüchte, Märchen und Beschuldigungen. Die meisten Gelehrten aber glaubten, dass es der Orkschamane Tschah Do’Hul Taar gewesen sein muss. Doch wer auch immer es war, er hatte den Übergang ins nächste Zeitalter erschwert und Wesen gottähnlicher Macht von außerhalb der von den Göttern kontrollierten Sphäre oder Dimension in selbige gelassen und deswegen werden diese Wesen Sphärenwanderer oder Dämonen genannt. Es steht zu hoffen, dass nicht alle Sphärenwanderer bösartig sind, doch wir alle wissen, dass nur diejenigen die Böses im Schilde führen den Frieden und das Heim anderer nicht achten. Die Dämonenanhänger hingegen proklamieren für sich, dass dies die Erste Epoche eines neuen Zeitalters wäre, eines, dass nicht von den Göttern eingeleitet und geplant worden war: Das Letzte Zeitalter der Götter
Zu dieser schrecklichen Zeit und der Not wurde jüngst die Geringere Göttin Tanda von Inesh und Anuket gezeugt. Inesh kam zu Anuket und entschuldigte sich für den Missbrauch seiner Elemente im Zeitalter der Veränderung. Sie wollte, dass Anuket sich zu seinen Mitgöttern gesellen würde im Kampf gegen die Dämonen. Um den Schutz der Ebene der Elemente nicht zu vernachlässigen, zeugten sie die Geringere Göttin Tanda, welcher sie dann die Aufgabe übertrugen über selbige zu wachen.
Die Menschenreiche hingegen vereinten sich in der Zwischenzeit und versammelten die größte Armee der Welt in der sich der selbst Halblinge, Zwerge und sogar Elfen gegen die neue Bedrohung vereinten. Sie hatten die Aufgabe den Armeen der Goblinoiden zu begegnen, bis eine Gruppe Helden mit Vertretern aus mehreren Rassen, die größte Bedrohung und den Kopf hinter den Goblinoiden unschädlich machen würden: Den Orkschamanen und Dämonenpaktierer Tschah Do’Hul Tar. Die Armee war Erfolgreich und besiegte vor knapp 35 Jahren die feindliche Armee in einer epischen Schlacht, doch die Helden scheiterten wegen des Verrats eines korrumpierten Magiers in ihren Reihen und mit ihnen scheiterte auch die Prophezeiung. Die Armee errichtete den Wall gegen die Goblinoiden und schuf die Wacht, welche die Lande dahinter patrollieren würde, um die Reiche dahinter vor einen neuen Angriff zu schützen.
Der Plan unserer Herrin für das nächste Zeitalter, ihre große Prophezeiung ist fehlgeschlagen, das Zeitalter der Vernunft, ist verwirkt, weil die Magier, unsere Göttin, ihren Plan zusammen mit der Prophezeiung verraten haben für ihre eigenen selbstsüchtigen Pläne zur Machterhaltung. Die Erhebung einer Elfe zur Vierten und die Epoche der Aussöhnung ist verloren, vermutlich weil ein Magier die Fäden der Göttlichkeit ergreifen wollte, als Tschah Do’Hul Taars Körper erschlagen worden war, wie die entsandten Helden immer wieder beteuerten.
Für die Priester hingegen stand fest, dass der Magier ein korrumpierter Handlanger der Dämonen war und die Helden so Dumm waren ihm zu glauben. Die verschiedenen Priester der Götter schlossen sich zur “Kirche des Glaubens” zusammen und gründeten den Orden der Inquisition und schufen die Zirkel der Magier. Jeder magiebegabte Mensch sollte im Zirkel unter den wachsamen Augen der Inquisition den Reichen der Menschen dienen oder würde von ihnen gejagt und dorthin geschleift oder vernichtet werden und sollten sie Anzeichen der Korruption in einen Magier finden würden sie ihn richten, bevor er erneut die Pläne der Alogrimonde durchkreuzen könnte. Die anderen Namensgeber wurden aufgerufen sich mit Ihren eigenen Priestern der Kirche anzuschließen und auch ihre Magiern in die Zirkel zu schicken, doch sie wollten eigene Wege finden ihre Hexer und Wilden Magier zu kontrollieren. Doch auch in den Menschenreichen lief es nicht nach den Vorstellungen der Kirche: Der Adel wollte nicht auf Elfen-Diener und Hofmagier verzichten und rangen der Kirche Sonderausnahmen ab, welche sie fortwährend auszubauen trachten. Dies ist Gegenstand eines fortwährenden Zwists und Machtkampfs zwischen der Kirche und dem Adel.
Die Götter hingegen betrauten den Halbgott Nostradamos mit der Aufgabe jene auszumerzen, die das neu gewobene Netz der Schicksale gefährden würden und auch aktiv die Möglichkeiten diverser Prophezeiungen auf wenige und positivere zu reduzieren.
Dafür wurde er von den Göttern zum Untergott erhoben und seine Priester gelten seitdem als verlängerter Arm und Geheimdienst der Alogrimonde, welche Gnadenlos die Lebensfäden derer zerschneiden, die einen neuen Plan seiner Mutter gefährden könnten.

Möge Heron uns schützen und Wachsam auf diese verfluchten Magier aller Namensgeber blicken! Die hohe Herrin Alogrimonde wird in aller Eile einen neuen Plan entwickeln, ein neues Schicksalsgeflecht weben für ein neues Zeitalter und wir müssen sicherstellen, dass es nicht wieder zerrissen wird!

Die Welt

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